Das Aichacher Kyklos - ein gerne und gerne oft bespielter Ort von tonair. Heute wurde es Zeuge von tonairs Abschluß der gemeinsamen Tour mit Amok Peterson. Gestern hatte die Tour in Schwabmünchen begonnen, und heute endet sie auch leider schon.
Beim gestrigen Auftritt übertraf die Anzahl der Zuschauer leider nicht die Zahl der Musiker, wovon heute ganz und gar nicht die Rede sein konnte, denn die gemütliche Kneipe war proppevoll. Und so etwas freut nicht nur den Kneipenbesitzer Tom, sondern auch die auftretenden Bands.
Gestern war die Reihenfolge tonair und dann Amok Peterson, heute war es andersrum. Vor dem Auftritt war die Stimmung sehr angenehm, und während des Auftrittes sollte es weiter so gehen.
Während Amok Peterson spielte, wurde die Kasse von tonair gemacht, wir hatten sogar einen reduzierten Preis für Schüler. jedoch nicht für Studenten, recht so! Studentenermässigungen gibt es auch nur in Städten mit einer Hochschule, und dies ist in Aichach leider nicht der Fall. Dafür gibt es in Aichach ein berühmte Wohnsiedlung eines berühmten Architekten. Für Architekten gab es aber trotzdem keinen reduzierten Eintritt.
Nach dem Wechsel an der Kasse stand tonairs Auftritt bevor. Ich war bestimmt aufgeregter als die Jungs, habe es mir aber nicht anmerken lassen. Wie ein dünner Fels stand ich in der 1. Reihe (hey, ungewöhnlich) und verfolgte neben meinem sehr langjährigen Freund Oli das Konzert. Und ich war sehr angtetan, was auf der Bühne gespielt wurde. Josua wird mittlerweile oft eingesetzt - neben der sexy Orgel spielt er Tambourin und singt ab und an die 3. Stimme. Zudem war festzustellen, dass Josua die meisten Fans in Aichach besitzt.
Flo riß zweimal die Gitarrensaite; meinen schlecht sehenden Augen war zu entnehmen, dass es beide Male dieselbe Saite war (die dritte von oben). Für das Wechseln brauchte Flo aber weniger als 60 Sekunden, was ich als wenig fingerfertige Person erstaulich finde. Nach dem Auftritt sagte Flo zu mir, dass er ganz schön lange gebraucht hätte. Tja, mein hohes Ansehen konnte es trotzdem nicht schmälern.
Sehr temporeich und mitnehmend fand ich das erste Drittel des Auftrittes - "Pride" und "I got on my bike", yeah!
Das dritte Drittel war auch analog gut - "I wanna tell you right now" singe ich gerade beim Schreiben vor mich hin. Und "Don't" ist eh gut. Eh klar.
Nach dem Konzert ist nicht vor dem Konzert. Nach dem Konzert ist Abbauen und dann rumsitzen. Das Rumsitzen ging recht lange, und auch lange dauerte die Fahrt nach München ins Bett. Aber dort angekommen, war ich glücklich über ein vergangenes schönes tonair-Konzert.
immer noch glücklich,
der paul |