aktuelles | über tonair | fotos | live | musik | pauls notizen | gästebuch | kontakt | @myspace
29.01.05 - orangehouse München
The Dalles - so etwas wie eine deutsche Indie-Allstar-Band. So schreiben die bekannten Musikgazetten, und da schließe ich mich gerne an. Allstar kommt durch die Herkunft der Mitglieder zustande: Crash Tokio, Readymade, Monochords.
Und heute spielen tonair mit diesen hübschen Jungs - wie bereits einmal im letzten Jahr im November, wo die Augsburger Musikkantine bespielt wurde. Und heute steht das Münchener orangehouse auf dem Programm. Dieser Club war schon öfter Ort von tollen tonair-Konzerten, und so sollte es auch heute wieder so sein. Der Soundmischer war Dave - ein junger Mann, der seinen Job sehr gut machte - und das trotz eines verbundenen Fingers. Aber diese Lädierung war nicht weiter schlimm - auch wenn ich persönlich eine solche Verletzung ähnlich schlimm finde wie der Verlust des Rechtsaußen bei einem Fußballer (ein drastischer Vergleich zugegebenermaßen). Dave erklärte mir den Zuammenhang zwischen der Flächigkeit von Josuas Orgelspiel und Flos Gitarrenspiel. Wenn ich ihn recht verstanden habe, deckt Jousa das gesamte Tonspektrum durch das gleichzeitige Spielen von mehreren Akkorden ab - und Flo tut sich mit seiner Gitarre ein bisserl schwer, sich dagegen durchzusetzen. Auch wenn ich es theoretisch verstanden, habe ich praktisch davon relativ wenig gehört beim tonair-Konzert. Naja, ich bin weder Tontechniker noch Musiker. Oder Dave hat seinen Job einfach gut gemacht.
Der Auftritt der Dalles war sehr energetisch und voll von guten Songs - man darf gespannt sein, welche Erfolge sie noch feiern werden. Im Anschluß an das Konzert wurden am Stand erstaunlich viele CDs verkauft, was uns sehr freut! Leider verflüchtigte sich ein Großteil der Konzertbesucher ziemlich rasch nach dem Ende des Live-Auftrittes; denn die nachher aufgelegte Musik war ganz toll, da sie den Machern vom Münchener Radiosender M94,5 stammt. Und auch ein Teil tonairs verflüchtigte sich recht bald. Schade, denn ein gemeinsames Rocken wäre schön gewesen.

Rock on, Paul
<< inhalt >>