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16.06.01 - Open Air Thalhausen
Am Morgen gab es ein ausgiebiges Frühstück mit Andi und den Groupies (ungewöhnlicherweise VOR dem Konzert; aber der Andi hat nette Groupies, die machen Frühstück, und dann geht's zum Konzert). Das Konzert war (für mich zum ersten Male) ein Open Air. Die letzten Tage gab es in München sehr feines Wetter, so dass ich in grosser Vorfreude auf das Konzert geschaut habe. Jedoch war es bei der Ankunft in Thalhausen feste am Schütten. Vorher fuhr ich jedoch mit Andi zum Bernd, um den Probenraum zu begutachten. Ich wollte ursprünglich Fotos machen, hatte aber leider den Blitz vergessen. Dafür es aber lecker Kuchen und Kaffee von Tochter und Mutter. Recht herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle!
Die Bühne bestand aus zwei LKW-Anhängern und der Boden dieser war aus Holz. An zwei Stellen gab es sehr dünne Bretter, so dass akute Durchbrechgefahr bestand. Beim Konzert passierte aber dahingehend nichts. toanir spielten als erste von drei Bands, so gegen acht Uhr. Der Regen hatte immerhin aufgehört, nur war der Boden selbstverständlich noch matschig.
Toll am Konzert fand ich: den Sound, die Nebelmaschinen (genau hinter Flo und Andi war je eine plaziert, so dass sie zeitweise vollständig vernebelt waren), die Regenjacke von Bernd, das Gitarren/Bass-geschrammel bei "going by" und das neue Lied ("you and me"). Ausserdem hatte man von der Bühne einen Blick auf die Kirche Thalhausens.
Als zweite Band gastierten die EmoRocker Wakefield. Eigene und eingehende Musik war das. Dies konnte die dritte Band nicht von sich behaupten, denn zum publikumswirksamsten Zeitpunkt (das Gelände war zu diesem Zeitpunkt angenehm erstaunlich befüllt) trat eine Coverband auf (Roberts H. Band). Das ganze Konzert bekam ich nicht mit, denn ich musste in der Nacht noch nach München fahren - inklusive betrunkener Groupies. Aufgrund meiner mangelden Ortskenntnisse bin ich in München recht verplant herumgekurvt (normalerweise fahre ich halt U-Bahn). Aber als zukünftiger Tourbus-Fahrer werden diese Unkenntnisse garantiert geringer.

Und wir fahren, fahren, fahren, fahren - auf der Autobahn
der paul

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