Dies war ein richtiger tonair-Tag. Zuerst habe ich für die Band gebacken (3 Bleche Pizza in allen Variationen, es
hat ihnen sehr geschmeckt), dann gab es ein Konzert und zum Abschluß gingen wir ins Atom.
Aber der Reihe nach. Ich wollte schon immer mal für die Band kochen und heute hat sich dies gut ergeben. Also
gab es eine Einladung von mir, und die Jungs sind gekommen. Andi bastelte an seinem Bass herum, Bernd
erzählte von seinem Urlaub in Island und Flo präparierte CDs für mich, denn am Freitag geht es für mich auf die
popkomm. Da heute wieder eine open air-Veranstaltung bevorstand, war das Wetter ein wichtiges
Gesprächsthema. Auch wenn ich Gespräche übers Wetter gemeinhin am uninteressantesten neben
Kirschkernspucken und Eierkraulen finde, hat dieses Thema bei open air seine absolute Berechtigung.
Als wir losfuhren, brach doch tatsächlich die Wolkendecke auf und es war blauer Himmel und Sonne zu sehen! Als
wir am Olympiasee ankamen, hatte es so was ... Entspanntes ... Sommerliches ... Schönes ... Ach, angenehm
war es.
Es gab einen unspektakulären Aufbau, wir entdeckten viele Kameras, es wurden Fotos gemacht und später sollte
der Auftritt aufgezeichnet werden. Das ist prima, dann gibt es endlich ein semi-professionelles Video. Der
Auftritt dauerte 50 Minuten, in der Zugabe spielten die Jungs ein Lied, das ich noch nie gehört hatte: "they say",
gefiel mir gut. Nach dem Auftitt musste schnell abgebaut werden, aber dafür bin ich doch da! Anschließend ging
es zum Interview mit der Annette. Ursprünglich sollte dieses auf einem Tretboot - das Tretbootmotiv war Andis
erste Idee vor etlichen Wochen für ihr erstes Video - stattfinden, aber dies wurde im vorhinein abgesagt wegen
Angst vor dem Wetter. Dies rächte sich nun bitter, und deswegen wurde das Interview im Technikturm gehalten.
Auf einem Sofa. Mit mir im Hintergrund. Annette fand es wohl toll, dass tonair einen Roadie (sie sagte Rowdie,
dabei mach ich nur ganz selten Radau) haben. Ich auch. So kam ich also mit aufs Interview. Aber ich sagte
nichts, denn ich wollte künstlermäßig (dadaistisch? Keine Ahnung, ob das Dada ist, aber Dada iss doll)
desinteressiert in die Ecke blicken. Ich hätte eh nichts sagen können, denn es war zu laut von der zweiten Band
(Ya-hoo - kriegen die eigentlich keinen Ärger mit der Suchmaschine und müssen sich bald "Ya, die mit dem hoo
am Ende" nennen?), weswegen die adrette Annette ins Mikrofon brüllen musste. Na, auf die Ausstrahlung bin ich
sehr gespannt.
Auf getrennten Wegen ging es nachher zu einem gemeinsamen Ort: dem Atomic Café. Der liebe Liebscher Marc
hat tonair "inkl. herrn paule" auf die Gästleliste setzen lassen, weil er zu unserem Konzert kam. Es war so ein
Ding, wie "Hinspiel für Euch im Theatron, Rückspiel für mich im Atomic". Danke, Marc!
Im Atom habe ich a) auf dem Klo den Marce getroffen, der mir den Suuupergeheimtip gab, am Montag ins
Theatron zu kommen (Uha, spielen da etwa die Sportfreunde - dies hat gestimmt) und b) lernte ich Basti aus
Altötting kennen. Basti hat wirklich eine tolle Tolle, ich finde seine Frisur ein Spur besser als Andis Tolle. Aber
wirklich nur eine Spur. Und dann sagt der Basti noch, dass er die Haare nur mit Gel soooo hinkriegt, weil ich ihm
nämlich gesagt habe, dass ich selber gerne meine Haare "so schief gewachsen" hätte, aber mir stehen sie ab 4
Zentimetern Länge in ALLE Richtungen. Na, egal. Meine Frisurprobleme gehören nicht hierher.
Ich muss zugeben, daß ich am Ende ein klein wenig betrunken war. Auf dem Weg vom Auto zur Haustür (so um
die 50 Meter) wollte ich von vier Autos die Antenne abschrauben. Ich fand es lustig, aber die Ulli fand das gar
nicht witzig. Und keine Angst: Die Antennen sind noch dran!
Grüße aus dem Olymp,
der paul |