Wir sollten um halb sechs in Augburg sein. Andi holte mich um halb sechs ab. Er stand bereits eine halbe Stunde
im Berufsverkehr, und dies zog sich auch bis Augsburg weiter. Vom Kerosin wußten wir lediglich die Straße und
die ungefähre Lage des Viertels, wobei mir Andi in Augsburg nicht so recht traute, wohin ich uns denn führen
würde, aber das Ziel haben wir erreicht.
Das Kersoin war neu hergerichtet, wobei ich sagen muß, daß ich das alte nie gesehen habe. Es erinnert stark an
den morgigen Auftrittsort (The Atomic Café in München), vom Glitzervorhang über den dezenten Orangeton bis
hin zu den Lampen. Jedoch steht im Atomic (wie der geneigte Szenegänger zu sagen pflegt - oder noch besser:
das "Atom") kein Kicker. Eben diesen nutzte tonair ausgiebig zu Beginn des frühen Abends. Die Anzahl
der "human resources" (wie der trendige BWLer es zu nennen hat) der Band sind für Kicker optimal: vier Leute.
Da braucht keiner zu wechseln oder zu warten. Gewechselt haben wir dann trotzdem, und ich befand mich immer
in der verlierenden Mannschaft. Aber ich trug es mit Fassung.
Zur Stärkung des Magens wanderten wir in das, dem Kerosin benachbarte, Bistro. Dessen heutiger Aktionstag
bestand darin, daß "Alle Salate ab 11 Mark" waren. Aha. An allen anderen Tagen fing die Preisspanne der Salate
ebenso bei diesem Betrag an. Während des Essens wurde gesprochen über: stressige und unstressige
Studiengänge, gesundes Essen und Schokolade und schließlich die richtige Aussprache von Virginia (es gab ein
Gericht namens "Virginia Tubes" - Flo und daraufhin Bernd bestellten sich ebendieses). Fragen über das letzte
Thema sind an Flo zu richten.
Zur musikalischen Aufstellung heute Abend: Marc Liebscher hat Sonny Jim & tonair eingeladen und veranstaltet
selber seinen smart club. Sonny Jim spielten als erste, und es war recht leer.
tonair knüpften an, und es war immer noch nicht viel los.
Der verbleibende Rest des Abends wies keine Bersonderheiten auf. Urspünglich hatten wir überlegt, daß ich an
diesem Abend CDs verkaufen sollte, aber am Abend selber haben wir es uns anders überlegt.
Andi und ich fuhren schließlich zusammen nach Hause, wobei ich zum ersten Mal überhaupt ein bayerisches Auto,
welches aber nicht aus Ingolstadt kam, selber fuhr.
"O' zopft is" kann man dieses Jahr (leider?) nicht sagen,
der paul |