aktuelles | über tonair | fotos | live | musik | pauls notizen | gästebuch | kontakt | @myspace
09.03.02 - orangehouse München
"Babababa" So singt Flo munter das neue Intro und Andi begleitet ihn. Ohne "Bababa", dafür mit richtigen Worten. Es hat so etwas beswingtes, lockeres, unbeschreiblich Nettes. Einfach fantastisch! Und dann kam erst der übliche Opener "Summer's gone".
Dies alles ohne Vorstellung, und es sollte auch noch ein wenig dauern bis dahin. Andi brachte stattdessen tiefsinnige Bemerkungen, von denen ich mir leider nur eine merken konnte: "Man sollte zu Musik eigentlich nichts sagen müssen. Was aber nicht heißt, dass unsere Musik nichtssagend ist. Ach, was wollte ich jetzt ursprünglich sagen? Scheissdrauf, spielen wir einfach." Dann kann ich nur sagen "Wahr ist was wahr ist.".
Das heutige Konzert fand im Rahmen des von mir sehr geschätzten Clubrocken-Abends im orangehouse statt. Unter anderem ist dort M945 involviert, und ebendorthin waren die Jungs nachmittags zu einem kleinen Interview eingeladen. Wo sie natürlich zu spät hinkamen, aber es handelt sich schließlich um einen Studenten-Radiosender, weswegen das akademische Viertel erlaubt sein sollte! Es wurde gequatscht über vergangene Auftritte, bevorstehende Auftritte, den Mutilmedia-Clip auf der hoffentlich bald fertigen CD und mich als Manager. Wieso, zum Fick, bin ich jetzt auf einmal Manager? Habe ich da etwas nicht mitbekommen? Dasselbe am Samstag Abend. Da spricht mich doch glatt Andi an (Wieso heißen so viele Jungs Andi?), genauer der Cese, der Mischer von Crash Tokio, wegen eines Open Air-Auftritts. "Du machst doch so ein bisschen das Managment. Oder?" Ich daraufhin "So irgendwie, vielleicht, ähem...", perplexer geht es nicht mehr.
Zurück zur Musik. Es gibt ein brandneues Lied namens "You are funny". Schon beim Soundcheck hatte ich es gehört, bis auf die letzten drei Worte. Denn da singen Flo und Andi "Du bist lustig". Ich fand es lustig, und die Fans? Im Übrigen finde ich die Gitarre wunderbar weezeresk bei diesem Stück.
Drei Zugaben gab es zum Schluss für die wippende Menge. Die Menge war auch nicht so zahlreich wie erhofft und erträumt, was aber nicht heißt, dass der Saal leer war. Und den Jungs hat es gefallen. Wenn ich ein wenig über die Menge meckere ist dies absolut zweitrangig.
Jetzt war endlich ein wenig Entspannung für die Musiker angesagt, was sie auch nutzten. Im fortgeschrittenen Abend kam es dann zum Abbau, wobei man durch die tanzende Meute hindurch musste. Da macht sich meine Körpergröße von 1,90 Meter positiv bemerkbar. Man kann einfach die Becken und weiteres über die Leute hinwegstemmen.
Als Andi und Flo fuhren, habe ich mir von ihnen die letzten Getränkemarken geschnorrt. Von Schnorren kann man nur bedingt sprechen, denn wenn sie eh fahren und nichts mehr trinken können, sind die Bons besser bei mir in München im orangehouse als als bei ihnen in der Hosentasche in Aichach aufgehoben. Für mich selber waren es dann aber doch zu viele potentielle Getränke, so dass ich beim Heimgehen die finalen beiden an Laury weiterschenkte, dem liebsten Menschen von M945.

Frühlingsgrüße,
der paul

P.S.: Im Laufe des Abends kam Bernd zu mir her und entschuldigte sich bei mir, dass er mich heute vernachlässige. Sehr nett, das. Und dabei hat es gar nicht gestimmt.

<< inhalt >>