Auf in den Bayreuther Studentenclub Nr. 1 (gibt es einen anderen?): das Glashaus. War wahrscheinlich auch mal ein Glashaus, zumindestens erinnert die Gebäudeform stark daran. Mitten auf dem Campus liegt das Ding, von viel Grün umgeben. Zum Grün kommt heute ein sommerlich blauer Himmel, und das einen Tag vor Fronleichnam.
Mal wieder zu später Soundcheck und auch mal wieder ein bisserl Pech mit dem Hausmischer. Aber der Sound sollte sich als erstaunlich gut herausstellen, später dann. Nichtsdestotrotz blieb noch Zeit zum Essen. Und lecker war das! Plus selbst gekocht vom Veranstalter. Wäre schön, wenn es immer so gutes Essen gäbe.
tonair boten ein feines Konzert inklusive eines neuen Songs (noch unbetetitelt, wie Flo mir später mitteilte). Und obendrein gab es eine ungeplante Zugabe. Erdmöbel machten hernach angenehme Musik, ich war sehr angetan.
Nach dem Konzert wurde alles in den Bus gepackt (juhu, ein ganzer Bus für die Band - zum ersten Mal kam bei mir ein Mini-Tourgefühl auf; ich hoffe, dieses Gefühl wird noch verstärkt auftreten in Zukunft...). Anschließend kam es zur schwierigen Entscheidungssuchung und nach langen Diskussionen auch -findung, wo wir noch hingehen sollten. Wir einigten uns auf die Dorfdisco Rosenau. Also in den geliehenen Bandbus und auf dahin. Schwieriges Rangieren auf dem Parkplatz (vorher wurden wir übrigens zur "Rosi", wie der Experte sagt, geleitet, indem ein Fußgänger vor dem Bus herlief und uns so zum Laden geleitete), aber Andi war grandios darin.
Chartsmusik in der Disse, und wir hielten mit Alkohol dagegen. Dies resultierte in einer aufgeschlagenen Lippe und einer aufgeschrammten Nase - der nassen Tanzfläche wegen. Zum Schluß zurück in den Bus, Flos "Eine gute Kassette" eingelegt und zum tonair-Schlafgemach - eine ganze Wohnung für die Band, welche uns liebenswürdigerweise komplett von Felix zur Verfügung gestellt wurde, mit sogar Frühstück am nächsten Tag. Ganz großes Danke nochmal!
Den folgenden Tag ziemlich verpeilt verbracht, um anschließend mit halber Bandbesatzung (Andi & Flo) zum Southside-Festival zu fahren. Tolle Musik, nette Menschen & reichlich Sonnenschein: was wollten wir mehr?
au revoir: le paul |